Gemeinde Bornhagen
Wappen bis 1995
Das Wappen zeigte die Burg Hanstein, die katholische Kirche mit ihren beiden Türmen, ein Fachwerkhaus umgeben von Bäumen.
Entstehung des Ortsnamens (mit Ortslage Rimbach)
Bornhagen wird urkundlich im Jahre 1536 als “Bornhayen“ erwähnt.
Der Name bezeichnet in älterer Zeit das zur Burg Hanstein gehörige Vorwerk, das an mehreren Wasserquellen gelegen war. “Born“ bezeichnet im Mitteldeutschen den natürlich fließenden Quellbrunnen.
Der Name kommt verhältnismäßig spät in den Urkunden vor. Althochdeutsch “hagan“, mittelhochdeutsch “hagen“, später meist zusammengezogen zu “Hain“, bezeichnet meist eine Dornhecke, eine Einfriedung, dann einen umhegten Ort.
Rimbach wird urkundlich zum ersten Mal 1429 als “Rymbach“ erwähnt.
Aufgrund der vorhandenen urkundlichen Belege des Ortsnamens ist nicht zu unterscheiden, ob in seinem Bestimmungsort “Rind, Horntiere“ oder “Rinne Wasserlauf“ vorliegt. Aufgrund der Ortslage am Abhang wäre sogar an ein niederdeutschen “ripe“ (Rand, Hügelrand, Berg, Abhang) zu denken. Die Bedeutung des Namens Rimbach bleibt daher ungeklärt. Der Ort ist wohl dadurch entstanden, dass sich an den Mauern des Hanstein Dienstleute, Handwerker und kleine Kaufleute nieder ließen.
Urkundliche Ersterwähnung
1351 & 1536 als Bornhaygen erwähnt
Ortslage
Der Ort befindet sich am Fuße des Hanstein. Zugehörig ist der Ortsteil Rimbach. Bornhagen liegt an der Deutschen Märchenstraße.
Einwohner zum 31.12.2007: 298
Gemarkungsgröße: 6,59 qkm
Sehenswertes
Burg Hanstein
Zur Burg Hanstein finden Sie auf der gemeindeeigenen
Internetseite und unter
Tourismus weitere Informationen.
Katholische Kirche
Vor 1400 erbaut; in der Kirche befindet sich ein spätgotischer Flügelaltar von 1407, der Doppelturm entstand im Jahre 1921, (mitfinanziert von der Kaiserin Victoria).
Evangelische Kirche
1877 errichtet, Blickfang im Altarraum ist ein großes Jesusbild im Nazarenerstil.





