Gemeinde Freienhagen
Wappen der Gemeinde
In Rot eine verkürzte eingebogene, silberne Spitze, vorn eine silberne Glocke mit einem schwarzen Passionskreuz, hinten eine gewölbte silberne Flasche, in der Spitze einrotes sechsspeichiges Rad.
Die Glocke im Wappen von Freienhagen geht zurück auf ein Siegelmotiv, welches 1952 von der Gemeinde angenommen wurde und darauf verweist, dass sich in Freienhagen die bedeutendste Glockengießerei des Eichsfeldes befunden hat. Die gewölbte Flasche steht stellvertretend für das schon seit 1527 nachweisbare und die wirtschaftliche Entwicklung prägende Glasmachergewerbe. Das Rad als Zeichen des ehemaligen Erzstiftes und Kurstaates Mainz bezieht sich auf die territoriale Zugehörigkeit des Eichsfeldes, wobei die mainzischen Farben aus wappenkünstlerischen Gründen in umgekehrter Reihenfolge erscheinen.
Urkundliche Ersterwähnung
Freienhagen wurde 1407 erstmals quellenmäßig als “Freyenhagen“ ausgewiesen. Nach einer Zerstörung wurde der Ort 1528 durch Köhler und Glasmacher wiederaufgebaut.
Ortslage
Freienhagen hat eine Gemarkungsfläche von 410 ha und befindet sich ca. 7 km nordwestlich von Heiligenstadt. Die Ortslage ist ca. 300 m über NN.
Spitzname: Freenhaner Juchtenländer
Einwohner zum 31.12.2007: 312
Gemarkungsgröße: 4,1 qkm
Sehenswertes
Neben einigen hübschen Fachwerkhäusern haben wir auch noch andere markante Punkte in unserer Gemeinde. So z. B. das Hagelkreuz, das Kruzifix, im Ziehborn, der Bildstock auf dem Anger, der Angertisch mit seinen Linden- und Kastanienbäumen, der Hüttengrund mit Grillhütte, Spielplatz und dem erneuerten Feuerlöschteich.






